Mein erstes Mal

Bis ich hier angekommen bin, ist nun über ein Jahr vergangen. Die Site besteht schon länger, aber ich konnte mich nicht überwinden etwas zu schreiben. Tausend Gedanken gingen mit durch den Kopf, aber keiner schaffte es getippt zu werden. Obwohl das hier wahrscheinlich so schnell eh niemand liest, konnte ich mich nicht überwinden. Also fing ich an Blog´s zum Thema bloggen zu lesen.

Die oberste Regel lautete stets: Überleg dir, über welches Thema, wenn du erfolgreich bloggen willst und vllt damit Geld verdienen.

Hm – für mich bedeutete Erfolg schon überhaupt etwas zu tippen. Ich bin auch nicht drauf aus, Geld dafür zu bekommen. Ich hab einfach Lust zu schreiben. Themen – ich dachte an „quer durchs Beet“, einfach, was mir in den Sinn kommt.

Die Ratgeber aber sagen: Nimm dein Hobby, damit kennst du dich aus, dokumentier z.B. wie du dich nach und nach beim Sport verbesserst oder sprich über die neuesten Beauty-Produkte die du getestet hast. So haben deine Leser einen Nutzen davon und dein Blog wird schneller bekannt.

Und nach unendlich vielen Seiten zum Thema bloggen stieß ich durch Zufall beim surfen auf Zwei Sätze: der erste war aus einem Interview indem man Tipps erhielt, wie man schneller verschiedene Sprachen lernt. (Ich hoffe ich finde die Seite nochmal wieder):

Sei kindisch, lerne spielend und befreie dich von deiner erwachsenen Befangenheit!

Damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. Er erklärte, wir würden spielend schneller lernen – indem wir immer und immer wieder die Dinge anwenden – bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Das wir dabei Fehler machen sei völlig normal, so funktioniert das bei Kinder schon – nur diese schämen sich nicht, etwas falsch zu machen. Und da das hier mein Blog ist – warum sollte ich mich schämen? Ich bin nicht die beste Schreiberin – aber Übung macht den Meister 😉

Der zweite Satz – ich glaub der Stand i-wo auf twitter – besagte:

Je mehr wir die Sachen anderer lesen umso weniger hören wir uns selbst – umso weniger bringen wir zu Papier.

Gut, das Thema wie anderen einen Blog machen würden ist damit gestorben. Ich mach das jetzt so wie ich es möchte – ich brauch keine 100 Leser oder Kommentatoren, ich will kein Geld damit verdienen, ich will lediglich etwas das mir Freude macht – und das ist doch auch ein Nutzen 🙂

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