Du stehst dir selbst im Weg

Es gibt immer mal wieder den Punkt im Leben, wo man denkt, so kann es nicht weitergehen, man es aber auch nicht schafft, dies einfach zu ändern. Bei anderen in gleichen und ähnlichen Situationen scheint immer alles so einfach so zu sein.

Nehmen wir den Job: eigentlich ist die Arbeit toll, aber alles rundherum, die Kollegen, die Vorgesetzten, die Art und Weise der Kommunikation untereinander – eben alles, was nicht in der Stellenbeschreibung steht – ist einfach unerträglich.

Einer nach dem anderen geht, findet eine neue Stelle, erhält Jobangebote, nur man selbst nicht, weil genau deine Stelle nicht unbedingt gefragt ist oder es für die eigene Position Bewerber wie Sand am Meer gibt. Die Qualität derselben sei mal dahingestellt. Allen fällt es leicht, sich aus der Situation heraus zu winden und man hört, wie glücklich sie dann sind, wie sie aufblühen, sich zum Positiven verändern – und man ist nur noch demotivierter.

Bin ich nicht gut genug?

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Dabei hat man aktiv noch nicht viel getan, man kommt gar nicht so weit, weil man sich schon vorher alles kaputt denkt. Die erste Bewerbung: gut, aber es geht doch noch besser, dann kommt wieder der Job dazwischen, es fehlt die Zeit, dann die Motivation.

Was soll ich tun, wenn mich keiner will? Was mache ich, wenn nur Absagen kommen? Wie soll ich evt Bewerbungsgespräche innerhalb der Arbeitszeit unterbringen? Wie erkläre warum ich wechseln MUSS! Zeigen die Unterlagen genug von meinen Fähigkeiten?

All diese Gedanken sind eigentlich banal. Woher soll ich wissen, ob mich niemand will, wenn ich doch noch gar nicht wirklich viele gefragt habe? Dennoch gelingt es oft nicht, an diesen Blockaden vorbei zu kommen und etwas zu verändern.

Und heute habe ich den Schweinehund überwunden! Es genügt eine E-Mail und ein Telefonat als Antwort darauf. Nur ein einziges Mal musste ich mich trauen.

Und jetzt bewege ich etwas! Raus aus der Blockade und rein in die Welt. So viele Möglichkeiten stehen einem offen, man muss manchmal nur jemanden finden, der einem den Mut gibt, diesen einen Schritt zu gehen.

P.S.: Mein heutiges Titelbild braucht bestimmt ne Quellen-Angabe, obwohl jeder diesen Cartoonist kennen müsste: die Facebook-Seite von Nicht Lustig

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