Ich bin das Arschgeweih

Vor langer Zeit gab es den Trend der „Arschgeweihe“, jeder ließ sich eines stechen – dann wurden sie lästig. Bei der Übernahme unserer Firma wurden auch erstmal alle Mitarbeiter übernommen, denn es war es toll sie zu haben – dann wurden sie lästig.

Viele wollten die Dinger wieder loswerden und ließen sie durch Laser entfernen. Die Arschgeweihe der Firma die zu stark Sichtbar waren oder zu innovativ, hat man nach kurzer Zeit auch entfernt. Andere hat man mit (für) viel Geld einfach „über(be)stochen“.

Und dann gibt es noch mich, das Arschgeweih, das den Aufwand und die Kosten der Entfernung einfach nicht Wert ist und so erträgt man es eben und hofft, es würde von selbst verblassen und schlussendlich verschwinden.

Ist ja eh ziemlich weit unten – ziemlich am Arsch.

Alle paar Tage nimmt man es dennoch wahr – Weihnachten schickt man ihm eine „nette“ Karte, in der man sich freut es weiterhin ertragen zu dürfen – zu wichtigen Events soll es lieber im Büro bleiben und arbeiten, während das restliche Team der Veranstaltung beiwohnt – und schlussendlich, nachdem man es so gut es geht aus allen Projekten ausgegrenzt hat, wirft man ihm vor, es würde sich nicht integrieren – total nutzlos.

So schnell kann es gehen – vom Betriebsspion zum Arschgeweih…

Mein Beitragsbild hängt übrigens genau neben meinem Monitor … Motivation pur!

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