# 413 FREITAGS FÜLLEN

Das sehr verspätete  Freitags-füllen von scrap-impulse:

1.  Die ersten Frühlingstage hab ich mit meinen Miezen und was zu Lesen im Garten verbracht – muss ja meinen Fröhlichkeits- und meinen VitaminD-Level steigern, sagt mein Arzt...

Puschel

Puschel winkt, …

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… der Fussel schwingt reden …

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… und ich entspanne etwas.

2. Ich hab´s nun trotz Rücken endlich geschafft mein Bad auch sauber zu machen. Bald kann man in der Wohnung wieder leben, fehlen nur noch Möbel wie Waschmaschine, Bett, Stühle und ein Tisch…

3. Ich habe dieses Jahr noch nicht einmal Geld am Ende des Monats über gehabt.

4.  Weidenkätzchen sind nicht direkt Frühlingsblumen, aber so süß und flauschigIn meinem Garten sind aber ca 50% der im letzten Jahr gepflanzten wiedergekommen 🙂 Dabei kam die Frage auf: Die Mehrzahl von Krokus? Krokusse, Kroki oder Kroken?

5.  Bei Schokolade werde ich schwach, war immer so und wird sich wohl nie ändern...

6.   Uh, hier ist diesmal Platz für ganz eigene Gedanken. Da bin ich so spontan total überfordert. Ständig quatsche ich und wenn´s dann drauf ankommt, dann fehlen mir Worte…

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend (Samstag) freue ich mich auf den Freitagsfüller und vllt einen guten Film, morgen habe ich geplant, über 100 Artikel auf ebay zu stellen und mir die Fingernägel neu zu lackieren und weil ich so spät dran war, ist mein Wochenende dann ja auch schon um.

# 408 FREITAGS FÜLLEN

Das  Freitags-füllen von scrap-impulse:

1.  Unser Lied für Kiev – was steht denn da zur Auswahl? Das ist i-wie an mir vorbeigegangen...

2.  Glücklicher werden – schnell und effektiv – ich bin auf dem besten Weg dahin.

3.  Ich lese gerne „Die Arbeit der Nacht“ von Thomas Glavinic, aber im Moment bin ich mit 4 Büchern total ausgelastet: Gretchen Rubin – „Das Happiness Projekt“, Kafka – „Der Prozess“, Hesse – „Über das Glück“ und Martin-Niels Däfler – „So klappt´s mit dem Burn-out Der ultimative Anti-Ratgeber für gestresste Menschen“.

4.  Ich creme und creme gegen rauhe Winterhände, aber nichts will wirklich helfen.

5.  Wenn mir richtig kalt ist, zittere unkontrolliert – aber hey, jede Bewegung verbrennt Kalorien 😀.

6.   Mein eigenes Happiness-Projekt zeigt, wenn ich singe bin ich sofort besser drauf.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf auf einen ganz entspannten Abend mit meiner Prinzessin, morgen habe ich  Kuchen backen für das Geburtstagskind geplant (ein Foto folgt, aber da er warsch vorher liest, bleibt das noch geheim) und Sonntag möchte ich wieder Heim fahren und den Tag entspannt ausklingen lassen!

Mein Buchjahr 2016 in 30 Fragen

Immer wieder wird man von Blogs gefunden oder findet Blogs die einen direkt ansprechen und wieder zu Neuen führen 😀 Ich mag das! Diesmal fand mich Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie   und beim stöbern auf ihrem Blog fand ich Ihre Challenge von martinabookaholic der ich mich nun anschliesse 🙂 (Ich glaub ich hab zu viel Spaß an Listen…)

Allgemein

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1. Buch des Jahres– Welches war für Euch DAS Buch des Jahres?
Auch, wenn es schwer fällt, nur eine Nennung ist erlaubt.
Antwort: Die Arbeit der Nacht von Thomas Glavinic – ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich dieses Buch in meinem Blog erwähne, aber kein anderes hat mich bisher so beeindruckt…

2. Flop des Jahres – Welches Buch war für Euch der Flop des Jahres?
Antwort: Passagier 23 von Sebastian Fitzek – Wann immer man dachte: Das muss jetzt das Ende sein, war noch so viel Buch übrig. Es zog sich zäh und langatmig und auch die Auflösung war – obwohl warsch ein stets aktuelles Thema, dass immer unter den Tisch gekehrt wird – für mich einfach enttäuschend und unbefriedigend.

3. Größte positive Überraschung – An welches Buch hattet Ihr eher geringe bis durchschnittliche Erwartungen und dann hat es Euch richtig umgehauen (im positiven Sinne)?
Antwort: Ich gehe eher selten mit Erwartungen an ein Buch, aber da ich Fitzek erst vor kurzem in mein Bücherregal aufnahm, nachdem mich doch zwei seiner Werke gut unterhielten, war eben Passagier 23 eine Katastrophe.

4. Größte Enttäuschung – An welches Buch hattet Ihr große Hoffnungen geknüpft und dann hat es Euch richtig enttäuscht?
Antwort: Das bin doch ich von Thmoas Glavinic – Nach „Die Arbeit der Nacht“ und „Der Kameramörder“ war ich von ihm begeistert, selten schwärmte ich so für einen Autor. „Das bin doch ich“ kann mich einfach nicht fesseln. Mittlerweile hab ich mich durch die Hälfte des Buches gekämpft – warsch überrascht er am Ende, aber ich schaffe es einfach nicht. Sieben weiter Bücher konnte ich dazwischen lesen – nur hier komm ich nicht zum Ende…

5. Bester Pageturner – Welches Buch konntet Ihr gar nicht mehr aus der Hand legen?
Antwort: Die Arbeit der Nacht von Thomas Glavinic

6. Liebste Reihe/ Trilogie – Welches war in 2016 Eure liebste Reihe? (Es muss mindestens ein Band in diesem Jahr gelesen worden sein.) Und auf welche Fortsetzung in 2016 freut Ihr Euch am meisten?
Antwort: Ich hab nur ein Band gelesen und zwar zum Spiel „The Witcher“. Die Story im Game ist einfach der Hammer, darum widmete ich mich sofort dem ersten Buch der Geralt Saga Das Erbe der Elfen aber der Schreibstil sagt mir nicht zu. Viel zu kurze spannende Sequenzen, die auf mehr Hoffen lassen, aber der Hauptteil besteht aus endlosen Dialogen und Diskussionen der verschiedenen Figuren und Gruppierungen, ein Sammelsorium an Geschwafel das auch zum Ende nicht abnimmt. Ich kauf kein weiteres und freu mich auf etwas Neues das ich entdecken kann 😀

7. „Dickster Schmöker“ – Welches war Euer Buch mit den meisten Seiten? Sind die Seiten nur so „dahin geflogen“ oder musstet Ihr kämpfen?
Antwort: Neben einigen Stephen King Schmökern war es wahrscheinlich die Luxusausgabe von Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien. Es beinhaltete alle drei Teile, inkl. Vorgeschichten zum Hobbit, Annalen, Stammbäume, Karten etc. Ich hab´s gelesen, bevor die Filme erschienen und nein, eine Qual war es nicht, nur schwer zu halten 😀

8. Die meisten Fehler – Ist Euch ein Buch ganz besonders negativ durch viele logische und/ oder orthografische Fehler aufgefallen?
Antwort: Ich glaub mich zu erinnern in Der Kameramörder von Thmoas Glavinic einige gesehen zu haben, aber da ich meist viel zu sehr in der Story bin überlese ich das schnell…

9. Interessantestes Sachbuch – Auch „non-fiction“ kann fesseln, welches Sachbuch hat Euch in diesem Jahr am meisten beeindruckt?
Antwort: Das Glück kommt selten allein  von Eckart von Hirschhausen – seine 3 täglichen Glücksmomente haben sogar eine eigene Rubrik in meinem Blog, wenn mal wieder alles Mist sein sollte 😉

Story

10. Schlimmster Buchmoment – Welches war für Euch der schlimmste Moment in einem Buch? Entdeckung eines Betrugs? Tod eines Lieblings? Eine herzergreifende Trennung?
Antwort: SPOILER SPOILER SPOILER

Als in Der Kameramörder von Thmoas Glavinic einer der vier Hauptcharaktere mit dem man ein ganzes Wochenende in einem Haus verbracht hat, mit dem man diese schreckliche Tat an den Kindern verfolgt hat, mit dem man seine Gedanken und Emotionen dazu geteilt hat schlussendlich im allerletzten Satz der Täter ist und diese ganze Story von ihm aus seiner Sicht erzählt wurde. Dieses Gefühl, mit dem man das Buch zuschlägt ist nicht in Worte zu fassen…

11. Enttäuschendstes Ende – Das Buch war toll aber das Ende einfach Mist? Welches Ende hat Euch am meisten enttäuscht?
Antwort: Passagier 23 von Sebastian Fitzek – siehe Frage 2: Flop des Jahres

Charaktere

12. Liebster Held – Welches war Euer liebster Held?
Antwort: Christopher Snow (aber auch Orson, Bobby und Sasha ♥) aus den beiden Bänden Geschöpfe der Nacht und Im Bann der Dunkelheit von Dean Koontz

13. Liebste Heldin – Welche Heldin hat Euch am besten gefallen?
Antwort: Ich muss gerade wirklich angestrengt nachdenken, in welchem Buch denn eine Heldin zugegen war…

14. Liebstes Paar – Manchmal stimmt die Chemie einfach, welches Paar hat Euch am besten gefallen? Hier zählt das Paar als Ganzes, ein noch so anbetungswürdiger Held kann seine unwürdige Partnerin nicht raus reißen!
Antwort: Christopher Snow und  Orson aus den beiden Bänden Geschöpfe der Nacht und Im Bann der Dunkelheit von Dean Koontz

15. Nervigster Held/ Nervigste Heldin: – Welcher Protagonist hat Euch am meisten genervt? Bei wem konntet Ihr nur noch mit den Augen rollen? Gab es vielleicht einen besonders schlimmen/ peinlichen Moment?
Antwort: Ob man sie als Heldin bezeichnen kann sei jetzt dahingestellt aber am nervigsten ist Grete Samsa aus Die Verwandlung von Kafka. Gregor hat so viel für sie getan und auch wenn sie sich vor dem Käfer-Gregor ekelt, muss man denn Äpfel nach ihm werfen, ihn so schlecht behandeln? Wie kann ihre anfängliche Fürsorge nur so umschlagen…

16. Fiesester Gegenspieler – Wer hat Euren Buchhelden am schlimmsten zugesetzt?
Antwort: Die Einsamkeit in Die Arbeit der Nacht von Thomas Glavinic

csm_produkt-12006_f45d041bb717. Liebster Nebencharakter – Auch Charaktere, die nur am Rande vorkommen, kann man ins Herz schließen. Welcher Nebencharakter ist Euch besonders in Erinnerung geblieben?
Antwort: Pippi, die Zahnbürstenableckende Miezekatze aus Fruchtfliegendompteur von Christian „Pokerbeats“ Huber 

Verschiedenes

18. Bester Kuss – Habt Ihr bei einem Kuss so richtig mitgefiebert, erleichtert aufgeseufzt, richtig Lust aufs Küssen bekommen?
Antwort: Nein, daran könnte ich mich erinnern 🙂

derworterschmuggler19. Beste Liebesszene – Wenn es nicht beim Küssen bleibt, welche Liebesszene hat Euch am meisten angesprochen?
Antwort: Ich fand das Buch Der Wörterschmuggler von Natalio Grueso generell sehr liebvoll 🙂

Bruno Labastide ist ein Abenteurer, ein sympathischer Schuft und ein Sammler kurioser Geschichten: Als er in Venedig eine geheimnisvolle Japanerin kennenlernt, die ihre Liebhaber stets nur für eine Nacht und
gegen schöne Verse empfängt, versucht er, sie mit seinen Geschichten zu betören: zum Beispiel mit der von dem Jugendlichen, der Wörter schmuggelt, oder mit der von der Frau, die in Paris von einem unsichtbaren Verehrer verfolgt wird. Magisch-zauberhafte Begebenheiten, die in Buenos Aires, Paris oder Shanghai spielen und am Ende wieder nach Venedig führen.

20. „Lachkrampf“– Bei welchem Buch konntet Ihr am herzhaftesten lachen?
Antwort: Fruchtfliegendompteur von Christian „Pokerbeats“ Huber 

21. „Heulkrampf“ – Bei welchem Buch habt Ihr am meisten geweint bzw. hättet am meisten heulen können?
Antwort: Das hat bisher noch kein Buch geschafft – liegt vllt an meinem bevorzugten Genre das eher in Richtung Horror/Thriller geht…

22. Bestes/ liebstes Setting – Euer Lieblingsland/ Eure Lieblingsstadt, eine wundervoll gestaltete Fantasywelt – Welches Setting hat Euch besonders beeindruckt?
Antwort: Nicht gerade mein Liebling, aber auf jeden Fall am beeindruckensten ist und bleibt die Welt ohne Menschen in Die Arbeit der Nacht von Thomas Glavinic. Stundenlang hab ich darüber nachgedacht, was ich wohl tun würde, wenn die ganze Welt frei von Menschen ist. Mal davon ab, dass ich Einsamkeit hasse, stünden mir ja fast alle Wege offen zumindest einen Teil der Welt zu besuchen (ich kann kein Schiff steuer und hab´s nicht so mit Orientierung, weshalb ich warsch auf einem Kontinent festsitzen würde) …

23. „The big screen“ – Welches Buch würdet Ihr am liebsten verfilmt sehen?
Antwort: Der Rote von Bernhard Kegel

Autoren

24. Liebster Autor – Welchen Autor/ Welche Autorin habt Ihr in diesem Jahr am liebsten gelesen?
Antwort: Dean Koontz und Thomas Glavinic

25. Autoren-Neuentdeckung 2016 – Habt Ihr einen Autor in diesem Jahr für Euch entdeckt, von dem Ihr nun am liebsten alles verschlingen würdet?
Antwort: Thomas Glavinic – aber wie gesagt, ich hänge beim dritten Buch, hab aber noch ein viertes zu liegen… vllt ändere ich die Reihenfolge 😉

25.b Autoren-Enttäuschung 2016 – Ein Autor, von dem ihr bisher alles verschlungen habt, der Euch aber arg enttäuscht hat in diesem Jahr?
Antwort: Naja nicht direkt enttäuscht, aber John Katzenbach zählt zu meinen Lieblingen und mit Der Professor hat er mir persönlich keinen Gefallen getan. Das Buch schwankt zwischen Spannung und zähem gekrieche…

Äußerlichkeiten

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26. Bestes Cover– Welches Cover hat Euch im Jahr 2016 am besten gefallen? (Hier müsst Ihr das Buch nicht gelesen haben, jedes Cover, das Euch im Jahr 2016 beeindruckt hat, zählt.)
Antwort: Mich interessiert ja eher der Inhalt, aber wenn ich ein Cover ehren würde, wäre es Herr Müller, die verrückte Katze und Gott von Ewald Arenz. Ich liebe die Grinsekatze einfach über alles …

27. Schlimmstes Cover – Gibt es ein Cover, dass Euch fast davon abgehalten hätte, das Buch zu lesen? Oder ein Buch, dass Ihr tatsächlich aufgrund des Covers nicht lesen wollt? (Zu hässlich, zu grausam, zu kitschig?) Gab es ein Buch, dessen Cover unpassend zur Geschichte/ Stimmung war oder schon zu viel gespoilert hat?
Antwort: Nein.

28. Allgemein schönste Gestaltung – Welches Buch ist Euch wegen der Verarbeitung, Illustrationen, Kapitelunterteilungen etc besonders in Erinnerung geblieben?
Antwort: Puh, ich liebe Bücher die mich fesseln, in ihren Bann und ihre Welt ziehen. Die meisten meiner Bücher sind gebraucht, alle haben gebrochene Rücken und sind zum Teil auch stark abgenutzt – was heißt, dass es oft gelesen wurde und somit höchstwahrscheinlich eine gute Geschichte beinhaltet… Das macht für mich die Schönheit eines Buches aus…

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„Social Reading“

29. Gemeinsam lesen – Gab es eine Leserunde/ einen Buddy Read, die Euch besonders gut gefallen hat? (Muss natürlich nicht unbedingt in unserer Gruppe gewesen sein.)
Antwort: Ich lese her allein 🙂

30. Bester Tipp – Gab es eine Leseempfehlung, für die Ihr besonders dankbar seid?
Antwort: Die Arbeit der Nacht von Thomas Glavinic

Saturday sentence #54

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen mögen von der Lesefee:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „saturday sentence“ lautet.

 

„Er hatte den ganzen Tag noch nichts gegessen.“

Die Nadel von Ken Follett

Montagsfrage

Die Montagsfrage von Buchfresserchen:

Wie viele Bücher hast du dieses Jahr bereits gelesen und welche sind deine 3 Favoriten?

1. Fruchtfliegendompteur: Geschichten aus dem Leben und andere Irritationen von Christian Pokerbeats Huber

Ich hab selten bei einem Buch so viel lachen müssen 😀

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Christians Welt dreht sich ein ganzes Stück zu schnell. Ihm ist schwindelig. Wenn er bei Google »andauerndes Schwindelgefühl Grund« eingibt, ist »Hirntumor, nur noch drei Wochen zu leben« noch eine der optimistischsten Diagnosen. Der Rat seines Arztes beschränkt sich allerdings darauf, weniger zu arbeiten, seltener vorm Bildschirm zu sitzen und nicht dauernd auf das Smartphone zu starren. Als Teil der Generation »Ich darf jetzt nicht krank werden« und »Ich melde mich später noch mal« kommt das aber für ihn nicht infrage … Christian Huber berichtet über unsere Zeit und ihre Menschen so amüsant wie treffsicher.

 

2. Die Arbeit der Nacht von Thomas Glavinic

Kein anderes Buch hat bisher so viel Eindruck auf mich gemacht. Eine fantastische Geschichte.

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Jonas ist allein. Und zwar ganz allein. Von einem Tag auf den anderen. Zunächst ist es für Jonas ein Morgen wie jeder andere. Dass die Zeitung nicht vor der Tür liegt, ist noch nicht beunruhigend. Doch als Radio, Fernsehen und Internet nur undeutlich rauschen, beginnt er sich zu wundern. Er verlässt die Wohnung: und ist allein. Es beginnt eine Expedition, die Jonas mit den elementaren Fragen menschlicher Existenz konfrontiert. Thomas Glavinic hat einen Albtraum in die literarische Realität geholt. Ein gewagter und suggestiver Roman.

 

3. Mach dieses Buch fertig von Keri Smith

Mit keinem Buch hatte ich bisher mehr Spaß!

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Nichts reinkritzeln. Keine Knicke machen. Nichts draufkleckern. Und bloss nicht im Regen liegen lassen … Wir haben es alle von klein auf gelernt: Bücher muss man gut behandeln. Dass es aber unheimlich Spass macht, genau das nicht zu tun, zeigt dieses ideensprühende Buch: Bohre mit einem Bleistift Löcher in diese Seite. Dokumentiere dein Abendessen. Archiviere hier die Briefmarken all deiner Post. Schreibe mit dem Stift im Mund. Tobe dich auf dieser Seite aus, wenn du richtig sauer bist. Jede Seite dieses Buches wirkt wie ein Befreiungsschlag und setzt ungeahnte kreative Energien frei. Schaffen ist zerstören, sagt Keri Smith.