Für Dich

Du bist still. Sprichst nur, wenn du musst.

Ich bin penetrant. Hartnäckig. Immer wieder frage ich nach. Kommst du mit? Willst du mit. Magst du dabei sein?

Immer lehnst du ab.

Ich bleibe penetrant. Bleibe hartnäckig.

Du bleibst still. Weichst aus.

Hätte ich aufgegeben, hätte ich gewusst wie sehr du es hasst? Das du dir nur wünscht ich gebe auf? Gebe endlich Ruhe? Lass dich in Ruhe?

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Hell wie ein Stern

Horoskop: Heute sind Sie zunächst etwas lethargisch, aber bis zum Abend gibt sich das. Es kommt genügend Wind auf, um Ihr Feuer zu schüren. Sie sind fast wie ein dürres Gestrüpp, das jederzeit in Flammen aufgehen könnte. Einmal entfacht, entsteht ein wunderbares Feuer, dessen Schein sich weit verbreitet. Sie leuchten hell wie ein Stern, von allen bewundert.

Nettes Horoskop. Ich liege mit Kaffee im Bett und dem Puschel auf dem Bauch. Ich liebe das laute schnurren, das beruhigt mich. Ich lag schon ewig nicht mit Kaffee und Puschel im Bett – um genau zu sein die gesamte Zeit in seiner Wohnung – was etwas Gutes an meiner neuen Wohnung ist. Immer das positive sehen!

Gestern hab ich aktiv geholfen Regale und Lampen anzubringen. Das tat gut. 9 1/2 Umzüge in 13 Jahren – klar hatte ich immer Hilfe, aber noch nie so viel wie hier. Nur einen Schrank vom gesamten Schlafzimmer hab ich selbst komplett zusammen gebaut und dabei noch die Regalböden falsch herum festgenagelt. Vermutlich fehlte deswegen das Gefühl „Zuhause“. Etwas eigenes muss her, außer das Aussuchen der Möbel und deren Anordnung. Ein Bandscheibenvorfall und Rückenschmerzen behindern eben doch wahnsinnig. Eine Kiste zu viel gehoben und mehrere Tage Schmerzen… Aber das wird, ich beginne jetzt das Projekt „Arbeitsplatz“ und „Farbe an den Wänden“.

Ich hab von meiner besten Freundin geträumt, ihr meinen neuen Kleiderschrank gezeigt und wieviel Platz ich jetzt nur für meine Sachen habe – wieviel Platz für Neues noch da wäre. Also hab ich Traumdeutung gegoogelt:

Ein Kleiderschrank ist in der Traumdeutung ein Traumsymbol, das für die Bewahrung der Identität, einer inneren Haltung und eigener Ideen steht. Er kann jedoch auch ein Hinweis auf Einschränkungen sein, die man durch eine andere Person erfährt. Das Aussehen des Schranks selbst kann Aufschluss über die emotionale Verfassung des Träumenden geben. Ist er aus dunklem Holz, deutet das Traumsymbol auf Schwermut hin, ist das Möbelstück im Traum hell und wirkt es eher leicht, drückt sich darin Lebensfreude aus. 

Mein Kleiderschrank ist weiß – in Real und im Traum. Das Aufzählen der positiven Dinge an meinem eigenen Reich wirkt also wohl langsam. Das ist gut.

Wenige Kleider weisen im Traum darauf hin, dass man im Leben gefährliche Herausforderungen sucht. Stehen die Türen des Traumsymbols „Kleiderschrank“ offen, warnt es vor Dieben und rät, im Umgang mit Fremden Vorsicht walten zu lassen.

Blöd, wenn man selbst an shopping denkt und die Traumdeutung dann von gefährlichen Herausforderungen spricht. Ich weiß ja selbst, dass shopping grad gefährlich ist, weil es so viel kostet. Umgang mit Fremden ist außer im Job nicht gefragt.

Darüber hinaus zeigt uns unser Unterbewusstsein mit dem Traumsymbol Kleiderschrank“, wie wir unsere momentane Lebenssituation empfinden. Hängt die Kleidung übersichtlich ein Stück neben dem anderen im Schrank, sind auch unsere Lebensumstände und die Beziehungen zu anderen geordnet. Herrscht im Kleiderschrank im Traum jedoch ein Durcheinander, weist dies in der Traumdeutung darauf hin, dass der Träumende mit seinen Emotionen und mit den Anforderungen, die das Leben an ihn stellt, nicht umzugehen weiß.

Sehr gut, meine Kleidung war geordnet – auch in Real und im Traum, nur in einem Fach nicht, aber bei einem 2 x 2 Meter Schrank ist eine kleine emotionale Krise von 50 x 50 cm doch wirklich tolerierbar. Ich hab auch nicht mehr das Gefühl, nichts im Griff zu haben, ich hab halt nur Phasen in denen ich kurz schwanke.

Dann drück ich meinen Puschel und sie schnurrt laut…

 

 

Liebster Award Titel

la le lu – mein liebster Award bist du!

Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn: den „Liebster Award“. Generell finde ich die Idee gut, junge Blogs durch die Nominierung bekannter zu machen und etwas mehr über die Person hinter dem Blog zu erfahren, darum spiele ich mit, nominiere aber weniger Blogs, als die verlangten 11. Warum? Einige habe den Award bereits, andere fallen durch das Raster und ein bisschen Rebell muss einfach ein 😉

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Wohnungsgewusel – ein Kleiderschrank ist nicht genug!

Schon gar nicht, wenn Mann mehr shoppt als Frau!

Eigentlich würde es reichen, wenn »Mann« ausmistet –  doch wer trennt sich schon gern von seinen Klamotten? Ich genausowenig wie er. Die rote Jeans, für die man vor 5 Jahren ein „Geiler Arsch!“ bekam, die aus Leder, in der man alle Blicke auf sich zog – heute ausschlißlich wegen des Presswurstsyndroms…

Fazit: wir brauchen mehr Schränke und überhaupt könnte das ganze – eher praktisch veranlagte – Schlafzimmer mal ein Re-Design vertragen…

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Blackout – A new me coming soon …

36 ungelesene Whatsapp Nachrichten • 85 Benachrichtigungen bei Facebook • drei E-Mail-Accounts die alle über 100 Nachrichten haben und sortiert werden wollen • die Twitter-Timeline seit Tagen nicht gesehen • der Wäschekorb voll • die To-Do-Liste im Büro umfasst zwei DIN A4 Seiten – aber das Büro ist eh doof, eigentlich will ich weg, bekomme aber nur Absagen (bin ich so scheiße) • meine Wohnung müsste ich auch mal ausräumen und kündigen – würde viel Geld sparen, wir wohnen eh zusammen • das Telefon klingelt • die Katze springt mir ans Bein • eigentlich wollte ich noch laufen gehen – ich war noch so motiviert • mein Blog hängt • die Kamera staubt ein • der Bücherstapel wächst, keine Zeit zum Lesen • essen muss ich auch, aber dafür muss ich einkaufen … und Lust habe ich gar keine – auf nichts.

Manchmal ist einem alles zu viel – für nichts ist mehr Zeit, vor allem nicht für sich selbst. Alles ist ein MUSS und übt Druck aus – alles ist Zwang.

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Drei positive Dinge Tag Nr. 1

10.000 Schritte am Tag mit fitbit

Naja gut, heute hab ich die Marke noch nicht geknackt, aber fast – 9.277 Schritte aber es ist ja auch erst 8.00 Uhr. Im Großen und Ganzen war ich die letzte Woche aber recht aktiv, 3 x die 9.000 überschritten (welch Wortspiel) 2 x die 7.000 und Samstag sogar 11.000 Schritte. Und bis auf Freitag sogar täglich die aktiven 30 Minuten pro Tag (sprich schnelles laufen am Stück) erreicht. Und nebenbei auch recht Schoki-arme Ernährung. Wenn das nicht mindestens 1 Kilo auf der Wage weniger ergibt 🙂 Weiterlesen